ST Patrick´s Day Wednesday 17th March 
Während Irland seine Immigranten langsam über die letzten Hundertundfünfzig Jahre verlohren hat, verlangte es nach etwas anderem, einem nationalen Feiertag.
Irische Immigranten und ihre Nachfahren in New York entschieden sich vor Hundert Jahren dafür den 17. März als ST. Patricks Day zu feiern und Paraden in den Straßen abzuhalten. Mit anderen Worten, sie machten ihn zu einem Tag um sich als Iren darzustellen. Wie auch immer war der 17.März bis vor kurzem in Irland nur ein Feiertag ohne die großen Paraden wie man sie in den Straßen von New York, Chicago oder anderen US- Städten findet. Erst in den letzten 10 Jahren wurde er zu einem wirklich großen Tag in Irland, mit Paraden durch die Straßen Dublins.
Für Nicht- Iren ist es ein Rätsel, warum unser Nationalfeiertag nach einem Heiligen benannt ist.
"Wer war ST. PATRICK"?, wird immer wieder gefragt.
Für alle die nicht irisch sind ist es zuallererst einmal interessant, das er am 17.März gestorben sein soll. Außerdem rasierte er sich die vorderen Haare völlig ab und trug sie im Nacken lang, so wie die Druiden es zu dieser Zeit taten.
Er trug einen großen Wanderstab als Symbol seines Amtes mit sich (genauso wie die Druiden). Er selbst war ein Einwanderer, wahrscheinlich römisch-englischen Ursprungs.
Ihm wird nachgesagt, dass er das Christentum nach Irland brachte.
Was allerdings weniger bekannt ist, ist das Irland schon längst (2 Hundert Jahre vorher) von ägyptischen Mönchen der frühen christlichen Kirchen christianisiert worden war.
Einige sagen ST. PATRICK brachte das Römisch-Christliche nach Irland,
andere sprechen mehr von den Lehren der koptischen Kirche (der frühen christlichen Kirche).
Gerade zu dieser Zeit nämlich wurde vom Vatikan aus die frühe christliche Kirche
im mittleren Osten und in Ägypten fast gänzlich ausgemerzt und fast alle Spuren der ursprünglichen Kirche von Jesus und seinem Bruder James (Barabas) getilgt.
Fast alle Bücher der Bibliothek von Alexandria wurden verbrannt und die Wissenschaftler und Professoren der Universität erfuhren auf grausame Weise durch die Hand der römischen Kirche den Tod.
Wie Stand es hier mit dem 5. Gebot?
ST. PATRICK kam nach Irland um hier das liberale christliche Gedankengut vorzufinden, das in Irland angelangt war. Er setzte sich massiv für die Reduzierung der Rechte der Frauen ein. Außerdem führte er harte Strafen für Ehebruch ein, der bisher zwar nicht gefördert, aber wenn es denn nun schon einmal passiert war, unter den alten gaelischen Gesetzen toleriert wurde.
Als normale Bestrafung für Ehebruch galt unter ST. PATRICK ein Jahr ohne Fleisch und Wein.
Außerdem sollte erwähnt werden, dass die Frauen unter den alten gaelischen Gesetzen (den Brehon Laws) gleiche Rechte hatten wie die Männer. Dies ist nicht das, was dem damaligen und heutigen Denken des Mittleren Ostens entspricht. Bis heute haben sie irische Frauen nicht in dem selben Maße zurückerobern können, wie sie sie zur Zeit der Brehon Laws bereits besaßen.
Alles in allem war St. Patrick nicht der Schlimmste. Schlimmere kamen nach als Europa durch die Kirche von den sogenannten Heretikern gereinigt wurde.
So weit wir wissen war St. Patrick nicht von diesem Kaliber. Wie auch immer, er starb schließlich nach vielen Jahren hingegeben an den Gedanken der Ausbreitung des Glaubens.
Nachdem Irland 1930 zur Republik wurde, wurde unter der Leitung von Eamonn de Valera (Sohn eines Zuckerrohrhändlers aus Spanien) die Banden zur Kirche enger geknüpft und St. Patricks Day als Nationalfeiertag eingeführt. Viele Iren feiern zwar heute, aber denken nicht über die Verbindungen zur Kirche nach.
Es ist ein besonderer Tag für viele irische Immigranten überall in der Welt, mehr als für die Menschen in Irland.
Ein passenderer Name wäre "Internationaler Immigranten Tag" da in den letzten 10 Jahren mehr und mehr Nationalitäten außerhalb ihres eigenen Landes mit ihnen befreundeten Iren diesen Tag gefeiert haben. Es wurde also zu ihrem Tag. Man feiert ein Immigrant zu sein. Dies ist ein Blickwinkel der in Irland kaum bekannt ist und es ist ein anderer Grund, warum mehr und mehr Menschen diesen Tag feiern. Es ist großartig zu sehen welchen Einfluss die Iren auf ihre Mitimmigranten haben.
Es gibt noch eine andere Seite vom St. Patricks Day, die besonders die gaelisch inspirierten Geister hervor gehoben haben wollen. Der 21.März war das Frühlingsfest in der Zeit vor St. Patrick. Man glaubt, dass das Kleeblatt das Symbol für die magische Zahl 3 ist, die sich im gaelischen Denken immer wieder wiederholt. Der Grund Grünes zu tragen war natürlich die Wiederkehr des Frühlings.
Was auch immer Sie nun denken, oder auf welcher Seite Sie stehen mögen, vergessen Sie nicht: "Auch St. Patrick war ein Immigrant".
Nun sind sie natürlich verwirrt!
Dazu haben Sie auch jedes Recht!
Sehen Sie, das großartige am St. Patricks Day ist, dass es so vage ist und keiner eigentlich wirklich weiß, worum es geht.
Andererseits könnte es natürlich auch eine ökumenische Frage sein.
Vergessen Sie also nicht am 17. März etwas Grünes zu tragen, aber vor allem, ertränken sie Ihr Kleeblatt!!!
|